Gehen Sie auf Wandertour und entdecken Sie die „Wege der Erinnerung“

In jedem Gebiet gibt es Orte, die Schauplatz von Kämpfen in den beiden Weltkriegen waren. Diese Orte zeugen noch heute von dem Kriegsgeschehen und halten die Erinnerung an die Erlebnisse der beteiligten Soldaten wach. Damit jeder Besucher diese Erinnerungsorte auf seine eigene Weise erkunden kann, kommen zu den regionalen „Wegen der Erinnerung“ nun auch lokale Wanderrouten hinzu. Jede Tour wurde thematisch angelegt, wobei mehrere Etappen miteinander verbunden wurden. Die Rundwege können über einen kleinen, illustrierten Geschichtsführer mithilfe eines mobilen Datenterminals abgerufen oder direkt aufs Handy heruntergeladen werden. So werden dem Besucher eine Region und ihr geschichtliches Erbe auf originelle Weise vermittelt und die menschliche Tragweite der Konflikte deutlich gemacht.
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Zeitdauer : 2h env. - Länge : 7,3 km

Praktische Infos

Kontakt : Office de tourisme du Cambrésis
Tel. : +33(0)3 27 78 36 15
Email : contact(at)tourisme-cambresis(dot)fr
Internet : www.tourisme-cambresis.fr
Startpunkt : Forsthaus Wilfred Owen - Route départementale D 959 – 59360 ORS

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Auf den Spuren von Wilfred Owen

Mit der Niederlage der Deutschen bei Amiens am 8. August 1918 beginnt die „100-Tage-Offensive“, eine Reihe von siegreichen Angriffen der Alliierten, die mit dem Waffenstillstand am 11. November endet. Es waren britische, kanadische und neuseeländische Soldaten, die das Département Nord befreiten. Auf deutscher Seite weisen die große Zahl der Desertionen und gruppenweisen Kapitulationen darauf hin, dass die Moral der Soldaten seit dem Sommer 1918 gebrochen war. Gleichwohl kämpften manche Truppenteile entschlossen bis zum Ende. In den letzten Kriegswochen waren die Verluste auf beiden Seiten daher sehr hoch.

Auch wenn der Tod von Wilfred Owen ebenso schwer wiegt wie der seiner gefallenen Kameraden und seiner Feinde, zeugt er eine Woche vor dem Waffenstillstand doch von einer besonderen Tragik: Er symbolisiert die Vernichtung von Talent und Schaffenskraft durch den Ersten Weltkrieg. Natürlich sind die Werke der War poets nicht die einzigen Zeugnisse von Kriegsteilnehmern; zahlreiche Erzählungen in Prosa entstanden während des Krieges und kurz nach dessen Ende. Dennoch genießt das poetische Genie von Wilfred Owen seit seinem Tod im angelsächsischen Raum eine besondere Beachtung. Sein Werk verdient es, auch in Frankreich entdeckt und gewürdigt zu werden. Die hier vorgestellten Wanderungen folgen den letzten Spuren des Dichters – in einer Landschaft, die heute von Frieden zeugt, obwohl sie im Laufe des 20. Jahrhunderts zweimal der zerstörerischen Gewalt des Krieges ausgesetzt war.

Einzelheiten zu dem Rundweg