Gehen Sie auf Wandertour und entdecken Sie die „Wege der Erinnerung“

In jedem Gebiet gibt es Orte, die Schauplatz von Kämpfen in den beiden Weltkriegen waren. Diese Orte zeugen noch heute von dem Kriegsgeschehen und halten die Erinnerung an die Erlebnisse der beteiligten Soldaten wach. Damit jeder Besucher diese Erinnerungsorte auf seine eigene Weise erkunden kann, kommen zu den regionalen „Wegen der Erinnerung“ nun auch lokale Wanderrouten hinzu. Jede Tour wurde thematisch angelegt, wobei mehrere Etappen miteinander verbunden wurden. Die Rundwege können über einen kleinen, illustrierten Geschichtsführer mithilfe eines mobilen Datenterminals abgerufen oder direkt aufs Handy heruntergeladen werden. So werden dem Besucher eine Region und ihr geschichtliches Erbe auf originelle Weise vermittelt und die menschliche Tragweite der Konflikte deutlich gemacht.
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Zeitdauer : 2,5 Stunden - Länge : 4,1 km

Praktische Infos

Kontakt : Office de tourisme de la région de Béthune-Bruay
Tel. : +33 (0)3 21 52 50 00
Email : accueil(at)tourisme-bethune-bruay(dot)fr
Website
: www.tourisme-bethune-bruay.fr
Startpunkt : Grand’ Place, 62400 Béthune

 


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Béthune unter britischem Kommando

Béthune lag nur rund 15 Kilometer von der Front entfernt und wurde während des Ersten Weltkriegs zu einer „englischen Stadt“, in der ein stetiger Strom von Soldaten auf Fronturlaub übernachteten und zahlreiche britische Regimenter einquartiert waren. In den Schulen der Stadt wurden Lazarette eingerichtet und die Verletzten der Front versorgt.
Béthune war immer wieder Bombenangriffen ausgesetzt. Das Stadtzentrum wurde 1918 systematisch zerstört, nachdem die Offensive der deutschen Truppen während der Vierten Flandernschlacht an der Leie am 9. April gescheitert war; nur der Belfried aus dem 14. Jahrhundert konnte dem „Stahlgewitter“ widerstehen. Durch den Wiederaufbau in den 1920er Jahren erhielten Béthune und die Grand’Place mit ihren Giebelhäusern wieder ein wunderschönes Stadtbild.

Einzelheiten zu dem Rundweg