Gehen Sie auf Wandertour und entdecken Sie die „Wege der Erinnerung“

In jedem Gebiet gibt es Orte, die Schauplatz von Kämpfen in den beiden Weltkriegen waren. Diese Orte zeugen noch heute von dem Kriegsgeschehen und halten die Erinnerung an die Erlebnisse der beteiligten Soldaten wach. Damit jeder Besucher diese Erinnerungsorte auf seine eigene Weise erkunden kann, kommen zu den regionalen „Wegen der Erinnerung“ nun auch lokale Wanderrouten hinzu. Jede Tour wurde thematisch angelegt, wobei mehrere Etappen miteinander verbunden wurden. Die Rundwege können über einen kleinen, illustrierten Geschichtsführer mithilfe eines mobilen Datenterminals abgerufen oder direkt aufs Handy heruntergeladen werden. So werden dem Besucher eine Region und ihr geschichtliches Erbe auf originelle Weise vermittelt und die menschliche Tragweite der Konflikte deutlich gemacht.
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Zeitdauer : ca. 2.5 Std. - Länge : 9,2 km

Praktische Infos

Kontakt : Office de tourisme de l'Armentiérois
Tel. : +33(0)3 20 44 18 19
Email : ot.armentieres@wanadoo.fr
Website : www.armentieres.fr/tourisme
Startpunkt : Grand'Place

Place du Général de Gaulle- 59280 Armentières

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Armentières, Krieg und Wiederaufbau

In unmittelbarer Nähe zur Front gelegen, die sich im Oktober 1914 verfestigte, beherbergte Armentières während des 2. Weltkrieges eine große Anzahl von Soldaten aus dem gesamten britischen Weltreich und war somit gewissermaßen eine „englische Stadt“. Als solche ist sie dank des berühmten Chansons „Mademoiselle from Armentières“ auch in das kollektive Gedächtnis jenseits des Ärmelkanals eingegangen.
Der Tod hat hier während des gesamten Krieges gewütet, sowohl in den Krankenhäusern, als auch während der Bombardements der Deutschen. Mit dem zunehmenden Beschuss mit Gasgranaten nach 1917 flüchtete die Zivilbevölkerung nach und nach aus der Stadt. Während der 4. Flandernschlacht eroberten die Deutschen im April 1918 Armentières und machten es bei ihrem Rückzug wenige Wochen vor dem Waffenstillstand dem Erdboden gleich.

Nach Ende des Krieges wurde die Stadt erstaunlich schnell wiederaufgebaut und erhielt ein neues Gesicht im Stile des neuflämischen Regionalismus.

Einzelheiten zu dem Rundweg