Gehen Sie auf Wandertour und entdecken Sie die „Wege der Erinnerung“

In jedem Gebiet gibt es Orte, die Schauplatz von Kämpfen in den beiden Weltkriegen waren. Diese Orte zeugen noch heute von dem Kriegsgeschehen und halten die Erinnerung an die Erlebnisse der beteiligten Soldaten wach. Damit jeder Besucher diese Erinnerungsorte auf seine eigene Weise erkunden kann, kommen zu den regionalen „Wegen der Erinnerung“ nun auch lokale Wanderrouten hinzu. Jede Tour wurde thematisch angelegt, wobei mehrere Etappen miteinander verbunden wurden. Die Rundwege können über einen kleinen, illustrierten Geschichtsführer mithilfe eines mobilen Datenterminals abgerufen oder direkt aufs Handy heruntergeladen werden. So werden dem Besucher eine Region und ihr geschichtliches Erbe auf originelle Weise vermittelt und die menschliche Tragweite der Konflikte deutlich gemacht.
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Zeitdauer : 3,5 Stunden - Länge : 41 km

Praktische Infos

Kontakt : Office de tourisme de la région de Béthune-Bruay
Tel. : +33 (0)3 21 52 50 00
Email : accueil(at)tourisme-bethune-bruay(dot)fr
Website : www.tourisme-bethune-bruay.fr
Startpunkt  :Wohnmobilstellplatz Champs demémoire du Bas-Pays in
Richebourg

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1914-18, ein globaler Konflikt

Wie das benachbarte Belgien, das Artois oder die Sommewar Französisch-Flandern, zwischen Lille und Béthune, eine globalisierte Bühne des 1.Weltkriegs. In seinen flachen Landschaften, in denen das Wasser überall fließt, haben die Kämpfe zwischen 1914 und 1918 nie innegehalten: offene Zusammenstöße der französischen, britischen und deutschen Kavalerie während des „Wettlaufs zum Meer“ im Oktober 1914, Offensiven der britischen Armee mit indischen und kanadischen Kontingenten 1915 bei Aubers, der selbstmörderische Angriff unerfahrener britischer und australischer Divisionen vor Fromelles im Juli 1916, das massive Vordringen deutscher Truppen im April 1918, bei dem die portugiesischen und britischen Einheiten überrannt wurden.

Auch wenn die Arbeit der Landwirte die größten Wunden des Konfliktes – mit Ausnahme einer Vielzahl von deutschen Blockhäusern – ausradiert hat, bleibt die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in dieser von Hecken gesäumten Landschaft mit Routen, die kurvenreich den Entwässerungsgräben folgen, erhalten: dank einer Vielzahl von britischen und deutschen Soldatenfriedhöfen, Gedenkstätten der Portugiesen und großartigen Denkmälern zu Ehren der gefallenen Soldaten, seien sie Inder, wie in Neuve Chapelle, oder Briten, wie in Le Touret.

Einzelheiten zu dem Rundweg