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Montreuil-sur-Mer: das Herz der britischen Armee an der Westfront

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Die Ankunft in Montreuil

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Schaltzentrum der britischen Armeen

http://www.mittendrinundaussenvor.de/?writing-college-admissions-essays-nprs have become more popular than ever, but finding the right one is always a struggle. Choose surfessay.com for getting high-quality In Montreuil wurden die grundsätzlichen Strategien für die Kampfeinsätze konzipiert und festgelegt. Doch die Rolle des britischen Hauptquartiers beschränkte sich nicht allein darauf. Mit seinen zahlreichen Abteilungen war es auch mit der Absicherung und Koordination der Logistik der britischen Armee in Frankreich beauftragt. Einer der Offiziere erinnert sich: „Das Hauptquartier hatte sich um den Transport von Lieferungen und Ausrüstungen zu kümmern, die aus England eintrafen. [Es] kontrollierte außerdem das gesamte Transportnetz (…) und ordnete immer wieder den Bau neuer Straßen an…“ Das Hauptquartier war ein riesiger Verwaltungskomplex mit insgesamt fünf Zweigen. Sein Personal war zahlreich und reichte vom einfachen Soldaten bis zum Stabsoffizier. An der Spitze stand der Oberbefehlshaber der britischen Armee, Feldmarschall Douglas Haig.


Der britische Oberbefehlshaber

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Zivilisten und Militärs des britischen Hauptquartiers

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Die Last der Restriktionen

grade 4 essay writing Dissertation Engineering Management essay on my ambition in life pdf student homework helpers Die Ankunft des britischen Hauptquartiers verstärkte die Restriktionen für die Zivilisten in der Stadt: Der Ausschank von alkoholischen Getränken wurde streng reglementiert. Nur zwischen 5 und 22 Uhr durfte man sich innerhalb der Stadt bewegen. Das Betreten und Verlassen von Montreuil war zwischen 20 Uhr und 5 Uhr gänzlich untersagt. Die Straßenbeleuchtung blieb bei Dunkelheit ausgeschaltet, die Menschen waren dazu verpflichtet, die Fenster ihrer Wohnungen zu verhängen. Ab 1916 verschärften sich die existierenden Versorgungsprobleme, Lebensmittel und Kohle wurden knapp. Die Preise für Fleisch, Butter, Zucker und Brot explodierten, was wiederum die Gier mancher Kaufleute anstachelte. Die zivilen Behörden bemühten sich, den aufkommenden Wucherhandel ab 1917 durch ein städtisches Versorgungskomitee einzugrenzen. Das Komitee hatte den Auftrag, Vorräte anzulegen und diese in Mangelzeiten ohne größere Aufschläge an die Bevölkerung weiterzuverkaufen.


Das Leben der Briten in Montreuil

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Die französisch-britischen Beziehungen

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Das Ende des Krieges und die Rückkehr zur Normalität

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Die Angst im Frühling 1918

Die deutsche Offensive im März 1918 löste eine erneute Massenflucht unter der Zivilbevölkerung des Nord-Pas de Calais aus. Ab April strömten immer mehr Flüchtlinge auch nach Montreuil, das sich in einer ähnlichen Situation wie 1914 befand. Im Mai 1918 zählte man alleine im Landkreis Montreuil fast  20.500 Flüchtlinge. Schnell waren die Krankenhäuser des Bezirks von geschwächten und erkrankten Menschen überfüllt. Als dann auch noch Grippe-, Masern- und Ruhrepidemien ausbrachen, erreichte die Stimmung der Zivilbevölkerung einen Tiefpunkt. Eine regelrechte Panik breitete sich aus, als im März 1918 das Gerücht die Runde machte, dass die Stadt Arras von den Deutschen eingenommen sei, St-Pol in Ruinen läge und der Feind die französischen Linien durchstoßen habe. Die Ängste wurden mit dem ersten Luftangriff am 31. Mai 1918 noch verstärkt. Die Bomben der deutschen Flieger richteten vor allem Sachschäden an, lediglich ein britischer Unteroffizier starb. Am 21. August 1918 war das britische Hauptquartier gegen 22 Uhr 30 erneut Ziel eines Bombardements. Dieses Mal mussten ein englischer Obergefreiter und ein französischer Leutnant ihr Leben lassen.


Die Freude über den Sieg

Die Gegenoffensive der Alliierten im Sommer 1918 führte zu einer Kehrtwende der Stimmung innerhalb der Bevölkerung: Die Bewohner verloren jeglichen Pessimismus und die Panik verflog. Man müsse sich schon fast „vor dem Übermaß an Optimismus“ schützen, schrieb der Unterpräfekt am 24. Juli 1918: „Niemals war die Stimmung besser.
Die Gegenoffensive führte die Alliierten schließlich zum Sieg. In Montreuil kam es daraufhin am 11. November 1918 zu ausgelassenen Jubelfeiern, in denen wiederum die enge Verbundenheit zwischen den Zivilisten und Militärs zum Ausdruck kam. Einige Tage später, am 27. November, hielt der britische König Georg V. einen regelrechten Triumphzug durch Montreuil  ab. Dabei wurde er von Feldmarschall Haig begleitet. Bei aller Freude über den Sieg konnten die Zivilisten und Militärs die vier Jahre des Kampfes, der Entbehrungen, der Ungewissheit und des Leidens jedoch nicht so schnell vergessen. Auch trauerten die Bewohner Montreuils über den Verlust ihrer Frontsoldaten: Insgesamt 126 Söhne der Stadt kehrten nicht aus den Schützengräben zurück.


Die Abreise der britischen Gäste

Anfang 1919 begannen die Briten, ihr Hauptquartier aufzulösen. Bis die Archive geräumt und die Telefon- und Telegrafenleitungen sowie die vielen Fertigbauten demontiert waren, welche die Briten in der Stadt errichtet hatten, vergingen Wochen. Für die Aufräumarbeiten wurden auch deutsche Kriegsgefangene eingesetzt. Auf Initiative der britischen Militärbehörde wurde Anfang April 1919 eine Feier mit der Stadtverwaltung organisiert. Bei diesem Empfang verabschiedete sich Marschall Haig persönlich bei seinen französischen Gastgebern, bevor er am 5. April 1919 endgültig nach Großbritannien zurückkehrte. Die nun von der Zensur befreite Presse machte kein Geheimnis aus der allgemeinen Erleichterung darüber, dass endlich die zahlreichen von den Briten erlassenen Restriktionen aufgehoben wurden, die vor allem den Verkehr betrafen. Das “Journal de Montreuil” gab aber auch zu bedenken, dass „die Engländer hier viel Geld gelassen haben. Die Händler und Bauern verdanken ihnen ihr Vermögen.


Yann HODICQ,
Mitglied der Kommission für Geschichte und Archäologie
des Departement Pas-de-Calais

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