ABLAIN-SAINT-NAZAIRE

NÉcropole nationale de notre-dame-de-lorette

Rundweg(e) in der Nähe

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Nécropole nationale française de Notre-Dame-de-Lorette
© Samuel Dhote

Nécropole nationale française de Notre-Dame-de-Lorette
© Samuel Dhote

ABLAIN-SAINT-NAZAIRE - NÉcropole nationale de notre-dame-de-lorette

Im Mai und Juni 1915 wollten die französischen Soldaten die von den Deutschen eroberten Hügel des Artois wieder zurückgewinnen. Sie konnten die Lorettohöhe einnehmen, mussten aber vor Vimy kapitulieren ? und verloren bei den Schlachten 102.000 Mann. Viele von ihnen fanden auf dem größten französischen Militärfriedhof von Notre Dame de Lorette ihre letzte Ruhestätte. Insgesamt wurden hier auf einer Fläche von 25 Hektar 40.000 Tote begraben, darunter auch 22.000 unbekannte Soldaten.

1 Rundweg(e) in der Nähe

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VIMY

Lieu historique national du canada de la crÊte-de-vimy

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Lieu Historique National du Canada de la Crête de Vimy
© Samuel Dhote

Lieu Historique National du Canada de la Crête de Vimy
© Philippe Frutier

VIMY - Lieu historique national du canada de la crÊte-de-vimy

Zwei weiße Türme mit zwanzig Statuen erinnern inmitten eines 107 Hektar großen Parks an die 11.285 kanadischen Soldaten, die während des 1. Weltkrieges in Frankreich als vermisst gemeldet wurden. Das Denkmal steht an der Stelle, an der am 10. April 1917 kanadische Truppen? zum ersten Mal in einem vom britischen Expeditionsheer unabhängigen Armeeverband ? die Vimy-Höhe einnahmen ? ein für das kollektive Gedächtnis der Kanadier herausragendes Ereignis.

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BULLECOURT

Parc mÉmorial australien de bullecourt

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Statue du Digger - Parc mémorial australien de Bullecourt
© Pascal Morès

Statue du Digger - Parc mémorial australien de Bullecourt
© Samuel Dhote

BULLECOURT - Parc mÉmorial australien de bullecourt

Am 11. April 1917 griffen die Alliierten das von den Deutschen besetzte Dorf Bullecourt an, das einen wichtigen Punkt in der deutschen Verteidigungslinie markierte. Am 3. Mai folgte eine weitere Offensive - doch beide Operationen scheiterten. Fünf australische Divisionen hatten diesen Einsatz unterstützt und dabei fast 10.000 Mann verloren. An dieses schreckliche Ereignis erinnern heute der Gedenkpark Bullecourt und die Statue des Diggers (Gräbers), der für all jene steht, die sich in den Schützengräben in Sicherheit bringen wollten.

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ETAPLES

Etaples military cemetery

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Etaples Military Cemetery
© Anne-Sophie Flament

Etaples Military Cemetery
© Anne-Sophie Flament

ETAPLES - Etaples military cemetery

Etaples hat viel Elend gesehen: Im Ersten Weltkrieg stand hier mit 20.000 Betten der größte Krankenhaus-Komplex der britischen Armee. Die rund um die Uhr arbeitenden Ärzte konnten nicht jeden verletzten Soldaten retten ? die Toten wurden an Ort und Stelle beerdigt. Heute ist das Gelände mit mehr als 11.500 Gräbern der größte Friedhof aller Commonwealth-Staaten in Frankreich. In Etaples landeten aber nicht nur versehrte oder verstorbene Soldaten. Die Stadt galt auch als größtes Ausbildungslager für Rekruten aus dem britischen Empire.

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MONTREUIL-SUR-MER

Statue Équestre du field marshal douglas haig

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Statue du Maréchal Haig - Montreuil sur Mer
© Anne-Sophie Flament

Statue du Maréchal Haig - Montreuil sur Mer
© Anne-Sophie Flament

MONTREUIL-SUR-MER - Statue Équestre du field marshal douglas haig

Außer dem Reiterstandbild des Marschalls Haig erinnert heute nur noch wenig an die einstige Bedeutung Montreuils für das britische Empire. Im Ersten Weltkrieg hatte Douglas Haig als Chefkommandeur der britischen Armee diesen Ort als sein Oberstes Hauptquartier auserkoren. Von 1916 bis 1919 organisierte er von Montreuil als zentralem Punkt aus den Nachschub und die Versorgung seiner Soldaten an der gesamten Küste und an der Front in Flandern, im Artois und an der Somme.

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SAINT-ETIENNE-AU-MONT

St. etienne-au-mont communal cemetery

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St. Etienne-au-Mont Communal Cemetery
© Anne-Sophie Flament

Détail d'une stèle - St. Etienne-au-Mont Communal Cemetery
© Anne-Sophie Flament

SAINT-ETIENNE-AU-MONT - St. etienne-au-mont communal cemetery

Auf dem Gemeindefriedhof von St. Etienne-au-Mont liegen neben den Kriegsgefallenen der Alliierten auch 160 Chinesen und einige Südafrikaner, die auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges ums Leben kamen. Sie waren nicht an den Kampfhandlungen beteiligt, aber leisteten hinter der Front ihren Dienst in so genannten Labour Corps. Die Männer aus Asien und Afrika arbeiteten vor allem in den Häfen und Depots. Am Ende des Krieges waren zusätzlich 80.000 Chinesen an der Räumung der Kampfgebiete und der Bestattung der gefallenen Soldaten beteiligt.

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BOULOGNE-SUR-MER

Boulogne eastern cemetery

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Boulogne Eastern Cemetery
© Anne-Sophie Flament

Boulogne Eastern Cemetery
© Anne-Sophie Flament

BOULOGNE-SUR-MER - Boulogne eastern cemetery

Die Armee des Britischen Weltreichs nahm in Boulogne-sur-Mer zahlreiche Häuser und Quartiere in Beschlag ? darunter auch den Hafen, der die Versorgung mit Material und Soldaten sicherstellte. In den öffentlichen Gebäuden wurden Lazarette für die Behandlung der verletzten Soldaten eingerichtet. Die Männer, die dort starben, wurden auf dem Ostfriedhof begraben, der heute nahezu 6000 Gräber umfasst. Hier fanden auch 140 portugiesische Soldaten ihre letzte Ruhestätte, deren Expeditionskorps ab November 1917 in Flandern eingesetzt wurde.

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SAINT-MARTIN-BOULOGNE

Meerut military cemetery

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Meerut Military Cemetery - St Martin Boulogne
© Anne-Sophie Flament

Meerut Military Cemetery - St Martin Boulogne
© Anne-Sophie Flament

SAINT-MARTIN-BOULOGNE - Meerut military cemetery

An der Front in Flandern waren auch indische Truppen des Commonwealth, die Division Meerut, im Einsatz. Besonders bewährten sie sich 1915 in den Schlachten von Neuve-Chapelle und Laventie. Von Oktober 1914 bis November 1915 wurden die Verwundeten dieser Division im Krankenhaus von Saint-Martin les Boulogne versorgt. An seiner Stelle befindet sich heute der Friedhof Meerut Military Cemetery mit 279 Gräbern und einem Mahnmal, an dessen Flanke auch 27 zivile ägyptische Arbeiter beerdigt wurden, die 1917 bei einem Luftangriff ums Leben kamen.

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WIMEREUX

Wimereux communal cemetery

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Wimereux Communal Cemetery
© Anne-Sophie Flament

Stèle de John Mac Crae - Wimereux Communal Cemetery
© Anne-Sophie Flament

WIMEREUX - Wimereux communal cemetery

Auf dem Gemeindefriedhof von Wimereux hat auch John McCrae seine letzte Ruhestätte gefunden. Der 1918 verstorbene kanadische Arzt und Dichter liegt dort zwischen den etwa 3000 Soldaten und Krankenschwestern, die hier an der Küste während des Ersten Weltkrieges ihr Leben lassen mussten. In seinem berühmten Gedicht «In Flanders Fields» schreibt McCrae: «Auf den Feldern Flanderns blühen Reih um Reih die Mohnblumen zwischen den Kreuzen ...». Seitdem gilt die Mohnblume in vielen Ländern des Commonwealth als Blume der Erinnerung an die Verstorbenen.

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WIMILLE

Terlincthun british cemetery

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Terlincthun Bristish Cemetery - Wimile
© Anne-Sophie Flament

Terlincthun Bristish Cemetery - Wimile
© Anne-Sophie Flament

WIMILLE - Terlincthun british cemetery

Auf den Friedhöfen von Boulogne und Wimereux wurde der Platz knapp. Deswegen wurde im Juni 1918 im Dorf Terlincthun bei Wimille eine neue Grabstätte für die britischen Soldaten eröffnet, die in den Spitälern des Küstengebietes verstorben waren. In der Verlängerung der Hauptallee, die zu einem Gedenkstein führt, erhebt sich die Säule der ?Großen Armee? Napoleons. Das Gräberfeld wurde von dem Architekten Sir Herbert Baker so angelegt, dass Napoleon eher über den Toten des Ersten Weltkriegs zu wachen scheint, als von der Eroberung Englands zu träumen.

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SANGATTE - BLÉRIOT PLAGE

ObÉlisque À la dover patrol

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Obélisique à la Dover Patrol - Cap Blanc Nez
© Anne-Sophie Flament

Belvédère - Obélisique à la Dover Patrol - Cap Blanc Nez
© Anne-Sophie Flament

SANGATTE - BLÉRIOT PLAGE - ObÉlisque À la dover patrol

Der Obelisk am höchsten Punkt des Kap Blanc-Nez ehrt die ?glorreiche Zusammenarbeit der französischen und britischen Marine?, die als Dover Patrol im Ersten Weltkrieg die Pläne der deutschen Armee erfolgreich vereitelte. Mit Einsatz von U-Booten versuchten die Deutschen immer wieder, die Meerenge zwischen Frankreich und Großbritannien zu kontrollieren. Sie wollten den alliierten Militär- und Handelsschiffen den Seeweg abschneiden, um sie daran zu hindern, ihre auf dem Kontinent kämpfenden Truppen zu versorgen. Die Dover Patrol hielt den Angriffen aber erfolgreich stand und die Meerenge offen.

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FEIGNIES

Fort de leveau

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Fossé du Fort de Leveau - Feignies
© Samuel Dhote

Détail de l'entrée du Fort de Leveau - Feignies
© Samuel Dhote

FEIGNIES - Fort de leveau

Im Sommer 1914 marschierte die deutsche Armee nach der Durchquerung Belgiens im Avesnois nach Frankreich ein. Dabei stieß sie auf den Festungsring von Maubeuge. Am 25. August 1914 begann hier die längste Belagerung im gesamten Ersten Weltkrieg. Den Franzosen gelang es, ihre Verteidigung zwei Wochen lang aufrechtzuerhalten, erst dann mussten sie sich geschlagen geben. Heute erinnert ein Museum im Fort de Leveau in Feignies an die Kämpfe und die Besatzungen dieses umkämpften Gebietes in den beiden Weltkriegen.

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ASSEVENT

NÉcropole nationale d'assevent

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Nécropole militaire française et allemande d'Assevent
© Samuel Dhote

ASSEVENT - NÉcropole nationale d'assevent

Die Belagerung der Festung von Maubeuge endete am 8. September 1914 mit der Kapitulation der Franzosen. Diese hatten zuvor der längsten Blockade im Ersten Weltkrieg standgehalten, bevor die Wehrmauern unter dem deutschen Artilleriefeuer einstürzten. Zwei Jahre später hatte es hier immer noch keine würdige Beerdigung für die 2000 toten Soldaten beider Seiten gegeben. Daher entschieden die Deutschen, diese in Assevent auf einem ?Gedenkfriedhof? gemeinsam zu beerdigen, den die Schwester des deutschen Kaisers 1916 einweihte. Danach übergab sie die Schlüssel an den Bürgermeister von Maubeuge.

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LE CATEAU-CAMBRESIS

Le cateau communal cemetery

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Le Cateau Communal Cemetery
© Office de tourisme du Cambrésis

LE CATEAU-CAMBRESIS - Le cateau communal cemetery

Der Vorstoß der Deutschen in Belgien zwang im Sommer 1914 die französischen und britischen Streitkräfte, sich in Richtung Frankreich zurückzuziehen. Mit der Schlacht von Cateau am 26. August erwirkten die Briten einen Stillstand der Kampfhandlungen. Das gab den Alliierten die nötige Zeit, um sich neu zu organisieren und ihren Rückzug geordnet fortzusetzen. Die Deutschen beerdigten die Briten, die bei diesem Angriff fielen, auf einem Teil des Gemeindefriedhofes von Cateau, auf dem heute 150 Soldaten ruhen.

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CAUDRY

Monument aux morts de caudry

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Monument aux morts de Caudry
© Samuel Dhote

CAUDRY - Monument aux morts de caudry

Während des gesamten Ersten Weltkrieges standen die Bewohner von Caudry unter Besatzung. Zu Ehren ihrer Toten wurde 1922 ein Kriegsdenkmal errichtet, dass in seinem Flachrelief Bestandteile aus dem Leben der Einwohner des Ortes zeigt: Einen Frontsoldaten im Schützengraben, der vom Kirchturm von Sainte-Maxellende träumt. Eine weinende Familie am Grab eines für Frankreich Gefallenen. Und Frauen, Kinder und Alte, die am 30. September 1918 aus ihrer Stadt fliehen ? zehn Tage vor der Befreiung durch die Engländer.

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COMINES

Monument aux morts allemand du cimetiÈre de comines

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Monument funéraire allemand - Comines
© Pascal Morès

COMINES - Monument aux morts allemand du cimetiÈre de comines

Auf dem Gemeindefriedhof steht ein robustes und mit einem Reichsadler versehenes Grabdenkmal. Es ist ein Überbleibsel des deutschen Militärfriedhofs, dessen 4.283 Gräber 1956 auf den Friedhof von Saint-Laurent-Blangy umgebettet wurden. Das im Leie-Tal gelegene Comines war vier Jahre unter deutscher Besatzung und diente in den Ypern-Schlachten als Militärstützpunkt. Symbol für den Wiederaufbau der häufig bombardierten und 1917 evakuierten Stadt ist der berühmte Belfried mit Zwiebeldach des Architekten L.M. Cordonnier.

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ARRAS

CarriÈre wellington

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Entrée de la Carrière Wellington - Arras
© Samuel Dhote

ARRAS - CarriÈre wellington

Es war ein geschicktes Ablenkungsmanöver: Am 9. April 1917 startete die britische Armee einen großen Überraschungsangriff vor den Toren von Arras, damit die Franzosen möglichst unbemerkt ihre Offensive auf dem Höhenzug Chemin des Dames durchführen konnten. An jenem Morgen verließen fast 24.000 Soldaten ihr unterirdisches Versteck in den ehemaligen Kreidesteinbrüchen. Heute kann man eines dieser unterirdischen Tunnelsysteme besichtigen und sich dort über die Schlacht von Arras informieren.

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ARRAS

Faubourg d'amiens cemetery and arras memorial

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Faubourg d?Amiens Cemetery and Arras Memorial
© Samuel Dhote

Arras Flying Services Memorial and Arras Memorial
© Samuel Dhote

ARRAS - Faubourg d'amiens cemetery and arras memorial

Ab 1916 war die britische Armee in Arras präsent und begrub ihre Toten auf dem Faubourg d'Amiens Cemetery. Auf dem Arras Memorial finden sich die Namen von 35.000 britischen, neuseeländischen und südafrikanischen Soldaten. Viele von ihnen waren bei der Schlacht von Arras im April 1917 ums Leben gekommen. Die britische Luftwaffe sprach vom «bloody April», denn sie hatte bei den Gefechten ein Drittel ihrer Leute verloren. An diese Toten sowie an alle der insgesamt 991 an der Westfront gefallenen Soldaten der britischen Luftwaffe erinnert das Arras Flying Services Memorial .

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AYETTE

Ayette indian and chinese cemetery

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Ayette-Indian and Chineese Cemetery
© Samuel Dhote

AYETTE - Ayette indian and chinese cemetery

Im Laufe des Ersten Weltkrieges rekrutierte die britische Armee freiwillige Zivilisten in Ägypten, Südafrika, Indien und China. Diese übernahmen vor allem logistische Aufgaben und beteiligten sich am Wiederaufbau nach dem Krieg. Auch wenn die Arbeiter nicht aktiv an den Schlachten beteiligt waren, ließen doch viele von ihnen in Frankreich ihr Leben. Auf dem indischen und chinesischen Friedhof in Ayette sind 80 aus dem Orient stammende Arbeiter begraben, die bei ihren Arbeiten in der Nähe der Front im Artois und an der Somme starben.

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GREVILLERS

Grevillers british cemetery and new zealand memorial

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Grévillers British Cemetery and New Zeland Memorial
© Samuel Dhote

GREVILLERS - Grevillers british cemetery and new zealand memorial

Das «New Zealand Memorial» von Grévillers gedenkt den 450 im Jahr 1918 verstorbenen neuseeländischen Soldaten. Das Denkmal befindet sich auf einem Friedhof, von dessen 2.106 Toten etliche laut ihrer Grabsteine an einer Krankheit gestorben («DOD», Died Of Disease) sind. Vermutlich war oft die «Spanische Grippe» schuld. Begünstigt durch Truppenbewegungen und Volkswanderungen forderte diese weltweite Epidemie von Anfang 1918 bis zum Sommer 1919 zwischen 20 und 40 Millionen Todesopfer ? also zwei- bis dreimal so viele wie der Krieg selbst.

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WARLENCOURT-EAUCOURT

Warlencourt british cemetery

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Warlencourt British Cemetery - Warlencourt-Eaucourt
© Edouard Roose

Warlencourt British Cemetery - Warlencourt-Eaucourt
© Edouard Roose

WARLENCOURT-EAUCOURT - Warlencourt british cemetery

Im Ersten Weltkrieg machten die Deutschen aus dem 10 Meter hohen galloromanischen Grabhügel Butte de Walencourt einen befestigten Beobachtungsposten. Die Briten versuchten ihn 1916 vergeblich mit aller Kraft zu bezwingen. Der Winter setzte der Somme-Schlacht dann ein Ende. Im Februar 1917 gaben die Deutschen den Hügel auf und zogen sich auf die Siegfriedstellung zurück. Heute ehrt ein Gedenkstein der Western Front Association die bei der Eroberung gefallenen Soldaten, von denen einige auf dem nahe gelegenen Warlencourt British Cemetery begraben sind.

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DOIGNIES

Louverval military cemetery and cambrai memorial

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Cambrai Memorial - Louverval-Doignies
© Samuel Dhote

Louverval Military Cemetery and Cambrai Memorial - Doignies
© Samuel Dhote

DOIGNIES - Louverval military cemetery and cambrai memorial

Am 20. November 1917 setzte die britische Armee bei Cambrai zum ersten Mal 476 «Mark IV»-Angriffspanzer bei einer Großoffensive ein. Den Briten gelang es zwar, die deutsche Verteidigungslinie zu durchbrechen, doch hielten sie der Gegenoffensive nicht stand. Ihre Truppen verloren das unter Mühen eroberte Gebiet erneut. Nach der Schlacht von Cambrai wurden 7000 Männer des Commonwealth als vermisst gemeldet ? vermutlich starben sie bei den heftigen Gefechten. Ihnen zu Ehren steht neben dem Militärfriedhof von Louverval das Cambrai Memorial.

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FLESQUIERES

Orival wood cemetery

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Stèle d'E. Mackintosh - Orival Wood Cemetery - Flesquières
© Samuel Dhote

FLESQUIERES - Orival wood cemetery

Am 20. November 1917, dem ersten Tag der Schlacht von Cambrai, gelang es den Briten mithilfe ihrer Panzer weit in die Hindenburg-Linie einzudringen. Sie stießen jedoch auf dem Bergkamm von Flesquières auf erbitterten Widerstand der deutschen Posten. Der nach der Einnahme des Dorfes angelegte Friedhof Orival Wood Cemetery beherbergt die Gräber von 300 Kämpfern aus dem Ersten Weltkrieg, die hier 1917 und 1918 starben. Unter ihnen ist auch der am 21. November 1917 gefallene schottische Dichter Ewart Allan Mackintosh, der vor allem durch sein Stück ?In Memoriam? bekannt wurde.

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CAMBRAI

Cambrai east military cemetery et cimetiÈre militaire allemand de la route de solesmes

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Cimetière militaire allemand - Route de Solesmes - Cambrai
© Samuel Dhote

Cimetière militaire allemand - Route de Solesmes - Cambrai
© Samuel Dhote

CAMBRAI - Cambrai east military cemetery et cimetiÈre militaire allemand de la route de solesmes

Von August 1914 bis Oktober 1918 ? fast die gesamte Kriegszeit ? hielten die Deutschen Cambrai besetzt. Sie verwandelten es in ein wichtiges Befehls- und Logistikzentrum, das auch über zahlreiche Krankenhäuser verfügte. 1917 legten die Deutschen eine Gräberstadt an, in der sie nicht nur ihre eigenen Toten, sondern auch die ihrer damaligen Feinde, der Briten und Franzosen, beisetzten. Auf dem Friedhof an der Route de Solesmes liegen 10.685 Deutsche, 502 Briten und 169 Russen begraben, die an der Seite der französischen Armee kämpften.

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HAUCOURT

Vis-en-artois british cemetery and memorial

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Vis en Artois British Cemetery and Memorial - Haucourt
© Samuel Dhote

HAUCOURT - Vis-en-artois british cemetery and memorial

Am 8. August 1918 starteten die Alliierten unter der Führung von General Foch und unterstützt von den gerade eingetroffenen amerikanischen Truppen eine Offensive, mit der sie die gegnerischen Linien nachhaltig durchbrechen wollten. Der Angriff mündete schließlich im Waffenstillstandsgesuch der Deutschen. Auf dem Vis-en-Artois Memorial wacht der Heilige Georg über die Namen der 9.813 englischen, irischen und südafrikanischen Kämpfer, die in der Somme und dem Artois auf jenem «Weg zum Sieg» als vermisst gemeldet wurden.

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MONCHY-LE-PREUX

MÉmorial de terre-neuve

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Mémorial de Terre Neuve - Monchy le Preux
© Samuel Dhote

MONCHY-LE-PREUX - MÉmorial de terre-neuve

In der Nähe der Kirche von Monchy-le-Preux steht ein bronzener Karibu auf den Ruinen eines deutschen Bunkers. Das nordische Rentier hebt seinen Kopf, als wolle es einen Schrei ausstoßen. Das Denkmal erinnert an den heldenhaften Einsatz der neufundländischen Soldaten während des Ersten Weltkrieges: Nach einem verlustreichen Angriff auf die Deutschen hatten sie mit wenigen Mann das das Dorf verteidigt und der deutschen Gegenoffensive vier Stunden lang Stand gehalten.

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MONCHY-LE-PREUX

Monument À la 37Ème division britannique

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Monument à la 37ème division britannique - Monchy-le-Preux
© Samuel Dhote

Monument à la 37ème division britannique - Monchy-le-Preux
© Samuel Dhote

MONCHY-LE-PREUX - Monument À la 37Ème division britannique

Drei britische Soldaten lehnen mit dem Rücken an der Wand, die Waffen am Boden. Dieses Denkmal wurde «in Erinnerung an die Offiziere und Soldaten der 37. englischen Division» errichtet, die im Ersten Weltkrieg fielen. Sie wurden in der Schlacht von Arras durch die Einnahme des «Monchy-Riegels» oberhalb der Route de Cambrai bekannt. Im Schneegestöber marschierten sie am 11. April 1917 in Monchy ein und eroberten es drei Tage später ? dank des mutigen Einsatzes neufundländischer Soldaten, an die heute die Karibu-Statue nahe der Kirche erinnert.

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SAINT-LAURENT-BLANGY

Bailleul road east cemetery

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Bailleul Road East Cemetery - Saint Laurent Blangy
© Samuel Dhote

SAINT-LAURENT-BLANGY - Bailleul road east cemetery

Neben der deutschen Totenstadt von Saint-Laurent Blangy liegt der Friedhof Ballieul Road East Cemetery. Nach dem Krieg brachte man die sterblichen Überreste der in dieser Gegend gefallenen Soldaten hierher. Etwa 1000 Tote liegen heute auf dem Friedhof, wovon nur 541 identifiziert werden konnten. Auch der britische Dichter Isaac Rosenberg, der im April 1918 bei Fampoux starb, ist hier begraben. Sein Leichnam lag vor der Überführung in einem Massengrab und konnte nicht offiziell identifiziert werden. Daher steht auf seinem Grabmal: ?Buried near this spot ? Nahe dieser Stelle begraben?.

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SAINT-LAURENT-BLANGY

Bailleul road west cemetery

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Bailleul Road West Cemetery - Saint Laurent Blangy
© Samuel Dhote

SAINT-LAURENT-BLANGY - Bailleul road west cemetery

Gleich neben der Straße Bailleul-Sire-Berthoult legte das 12. Bataillon des Royal Scots Regiment im Mai 1917 den Friedhof Bailleul Road West Cemetery an. Bis zu ihrer Zusammenlegung mit dem King's Own Scottish Borderers Regiment im Jahr 2006 waren die seit 1633 bestehenden Royal Scots das älteste Infanterieregiment der britischen Armee. Ihre Erfahrung zahlte sich in der Schlacht von Arras aus. Der Ort Saint-Laurent konnte befreit werden. Doch der Preis dafür war hoch: Viele Soldaten fielen bereits am ersten Tag des Angriffs, am 9. April 1917.

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SAINT-LAURENT-BLANGY

NÉcropole militaire allemande de saint-laurent-blangy

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Nécropole militaire allemande de Saint Laurent Blangy
© Samuel Dhote

Nécropole militaire allemande de Saint Laurent Blangy
© Samuel Dhote

SAINT-LAURENT-BLANGY - NÉcropole militaire allemande de saint-laurent-blangy

Der 1921 von den Franzosen angelegte Friedhof von Saint-Laurent-Blangy entstand als zentrale Begräbnisstätte für die deutschen Soldaten, in im südlichen Sektor der Front von Arras fielen. Heute ist er ein Ort, an dem wilde Natur sprießt. Ab 1926 kümmerte sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge um die Bepflanzung des Geländes, das er 1966 noch einmal umgestaltete. Dabei wurden die Holzkreuze durch Metallkreuze ersetzt. 31.939 deutsche Soldaten, die im Ersten Weltkrieg fielen, liegen hier begraben, 24.870 von ihnen fanden in einem großen Beinhaus ihre letzte Ruhe.

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ATHIES

MÉmorial À la 9Ème division Écossaise et point-du-jour cemetery

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9th Scottish Division Memorial - Athies
© Edouard Roose

9th Scottish Division Memorial - Athies
© Edouard Roose

ATHIES - MÉmorial À la 9Ème division Écossaise et point-du-jour cemetery

In der Nähe der Straße von Arras nach Douai steht in Point du Jour ein Denkmal in Form eines «cairn»: Gemäß der keltischen Tradition wurde dieser Steinhaufen in Gedenken an die Toten der 9. Schottischen Division aufgetürmt, die am ersten Tag der Schlacht von Arras das Dorf Athies befreite. Auf dem ganz in der Nähe gelegenen Point-du-Jour Cemetery liegen Soldaten der South-African Brigade begraben, die damals dieser Division angehörten. Ihre Gräber erkennt man an dem Emblem, das die als «Springbok» bekannte südafrikanischen Gazelle zeigt.

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MONT-SAINT-ELOI

Ruines des tours de l'abbaye de mont-saint-eloi

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Ruines des tours de l'abbaye de Mont-Saint-Eloi
© Samuel Dhote

Ruines des tours de l'abbaye de Mont-Saint-Eloi
© Samuel Dhote

MONT-SAINT-ELOI - Ruines des tours de l'abbaye de mont-saint-eloi

Auf dem Mont-Saint-Eloi ragen zwei stark beschädigte Türme in den Himmel. Sie sind die Überreste einer einst mächtigen, mittelalterlichen Abtei. Seit 1914 dienten diese Türme der französischen Armee als Beobachtungsposten über die deutschen Stellungen der Region. Rasch wurden sie zur Zielscheibe für die gegnerische Artillerie. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte man sie unter Denkmalschutz, um an die Verwüstungen des Krieges zu erinnern. Die Ruinen begrenzen heute eine weite landschaftliche Schneise, die sich bis zum kanadischen Mahnmal von Vimy zieht.

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MONT-SAINT-ELOI

CimetiÈre militaire d'ecoivres

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Cimetière militaire d'Ecoivres - Mont-Saint-Eloi
© Edouard Roose

MONT-SAINT-ELOI - CimetiÈre militaire d'ecoivres

Seit Ende 1914 vergrößerte die französische Armee den Zivilfriedhof des Dörfchens Ecoivre am Fuße des Mont-Saint-Eloi, um dort ihre Toten beerdigen zu können. Im März 1916 kamen auch britische Soldaten hier zum Einsatz ? und ums Leben. Und der Friedhof Ecoivres Military Cemetery wurde wiederum erweitert. Er nahm im Laufe des Krieges immer mehr Opfer auf. 1917 folgten bei der Eroberung von Vimy gefallenen Kanadier. Heute beherbergt er 1728 Commonwealth-Gräber, mit 828 kanadischen und 786 französischen Grabstätten.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

Le flambeau de la paix

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Flambeau de la Paix - Neuville Saint Vaast
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - Le flambeau de la paix

Eine gewaltige Hand steigt in Neuville Saint-Vaast aus einem Trümmerhaufen empor. Sie hält die «Fackel des Friedens» und markiert den Eingang zur «Stadt der Kriegsversehrten» - ein Ensemble von 16 Wohnhäusern. Nach dem Ersten Weltkrieg schickten viele Länder einige ihrer Versehrten nach Neuville Saint-Vast, um die vielen Militärfriedhöfe der Umgebung zu pflegen. Der Philanthropen Ernest Petit ließ für ihre Unterbringung diese 16 Häuser erbauen. Dazu errichtete man eine Unterkunft für Familien, die die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten besuchen wollten.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

La targette british cemetery

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La Targette British Cemetery - Neuville-Saint-Vaast
© Samuel Dhote

La Targette British Cemetery - Neuville-Saint-Vaast
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - La targette british cemetery

Neben dem französischen Nationalfriedhof von Aux-Rietz liegt der La Targette British Cemetery. Hier hatte die 2. kanadische Division ein Hauptquartier eingerichtet und ihre Artillerieeinheiten bei dem Angriff auf die Vimy-Höhe im April 1917 aufmarschieren lassen. Zeitgleich wurde auch der Friedhof angelegt, der zunächst die Toten der Feldambulanzen aufnahm. Fast ein Drittel der hier begrabenen 638 Soldaten, darunter 295 Kanadier, waren an der Eroberung des Bergkamms oder seiner späteren Verteidigung beteiligte Artilleristen.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

NÉcropole nationale de la targette

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Nécropole nationale de la Targette - Neuville-Saint-Vaast
© Philippe Frutier

Nécropole nationale de la Targette - Neuville-Saint-Vaast
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - NÉcropole nationale de la targette

Direkt am Targette British Cemetery stehen unzählige weiße Kreuze nebeneinander an einem Hang: Diese Grabstätte für 11.443 französische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen, wurde 1919 als der französische Nationalfriedhof von La Targette angelegt. 3.882 von ihnen konnten nicht identifiziert werden und wurden in zwei Beinhäusern beigesetzt. An diesem zuweilen als «beeindruckendster Friedhof des Artois» bezeichneten Ort ruhen auch 593 Franzosen, 4 Polen und 170 Belgier, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

NÉcropole militaire allemande de la maison blanche

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Nécropole militaire allemande de la Maison Blanche
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - NÉcropole militaire allemande de la maison blanche

Das Gräberfeld von Maison Blanche ist der größte deutsche Soldatenfriedhof in Frankreich. Am Kriegsende wurde er von den Franzosen angelegt und beherbergt die sterblichen Überreste von 44.833 im Artois gefallenen Soldaten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gestaltete das Gelände in den 1970er Jahren um. Am Friedhofseingang befindet sich ein Kreuz mit der französischen Inschrift ?Paix aux hommes de bonne volonté? (Friede den gutwilligen Menschen). Sie erinnert an die Maxime des VDK: ? Versöhnung über den Gräbern?.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

MÉmorial de la compagnie nazdar et cimetiÈre tchÉcoslovaque

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Mémorial à la Compagnie Nazdar et cimetière tchécoslovaque
© Samuel Dhote

Mémorial à la Compagnie Nazdar et cimetière tchécoslovaque
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - MÉmorial de la compagnie nazdar et cimetiÈre tchÉcoslovaque

Da sie die Vormachtstellung Deutschlands und Österreich-Ungarns gegenüber ihrer Heimat bekämpfen wollten, engagierten sich polnische, tschechische und slowakische Einwanderer aus dem Großraum Paris ab 1914 in der französischen Armee. An ihren Einsatz erinnern zwischen Neuville Saint-Vaast und Souchez zwei Denkmäler. Das eine markiert den Eingang zum ?tschechoslowakischen Friedhof?, das andere trägt das Motto der polnischen Freiwilligen: « Za nasza wolnosc i wasza » « Für eure Freiheit und die unsere ».

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

Monument aux volontaires polonais

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Monument aux volontaires polonais - Neuville Saint Vaast
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - Monument aux volontaires polonais

Da sie die Vormachtstellung Deutschlands und Österreich-Ungarns gegenüber ihrer Heimat bekämpfen wollten, engagierten sich polnische, tschechische und slowakische Einwanderer aus dem Großraum Paris ab 1914 in der französischen Armee. An ihren Einsatz erinnern zwischen Neuville Saint-Vaast und Souchez zwei Denkmäler. Das eine markiert den Eingang zum ?tschechoslowakischen Friedhof?, das andere trägt das Motto der polnischen Freiwilligen: « Za nasza wolnosc i wasza » « Für eure Freiheit und die unsere ».

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THELUS

Lichfield crater

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Lichfield Crater - Thélus
© Philippe Frutier

Lichfield Crater - Thélus
© Samuel Dhote

THELUS - Lichfield crater

Am 9. April 1917 begannen die vier kanadischen Divisionen mit dem Angriff auf den Bergkamm von Vimy, der von der deutschen Armee mit aller Macht verteidigt wurde. Dabei starben mehr als 100 kanadische Soldaten. Der damals für die Beisetzungen zuständige Offizier wählte einen ungewöhnliche Bestattungsort: Er machte die beiden Minenkrater des Bergkamms zur Grabstätte. Der Lichfield Crater und der Zivy Crater wurden in ihrer eigentümlichen und einzigartigen Form bis heute bewahrt.

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NEUVILLE-SAINT-VAAST

Eglise saint laurent

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Vitraux de l'église Saint Laurent - Neuville-Saint-Vaast
© Samuel Dhote

NEUVILLE-SAINT-VAAST - Eglise saint laurent

Wie das ganze Dorf Neuville Saint-Vaast war auch die Kirche Saint-Laurent nach den Kämpfen im Frühjahr 1915 komplett zerstört. Zehn Jahre später erfolgte der Wiederaufbau unter Verwendung von Stahlbeton, eines 1890 von François Hennebique entwickelten neuen Baumaterials. Der Autodidakt stammte selbst aus dem Ort und hatte seine Karriere als einfacher Maurer begonnen. Das neue Gebäude schmücken nun «Fenster der Erinnerung»: Sie zeigen Christus, wie er die Stirn eines Soldaten küsst und Aussichten vom Friedhof Notre Dame de Lorette und dem einstigen Kirchturm.

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SOUCHEZ

Cabaret-rouge british cemetery

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Cabaret Rouge Military Cemetery
© Philippe Frutier

SOUCHEZ - Cabaret-rouge british cemetery

Vor dem Ersten Weltkrieg lag am Ortseingang von Souchez das Cabaret Rouge. Heute trägt der Militärfriedhof den Namen dieses Etablissements. Er wurde von der Imperial War Graves Commission 1917 angelegt, um die sterbliche Überreste aus mehr als 100 anderen Begräbnisstätten der Region hier gemeinsam zu bestatten. Der Friedhof liegt zwischen der französischen Gräberstadt von Notre-Dame de Lorette und dem deutschen Friedhof Maison Blanche. Er wurde in britischen Stil angelegt, der für die Friedhöfe des Commonwealth so typisch ist.

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SOUCHEZ

Zouave valley cemetery

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Zouave Valley Cemetery - Souchez
© Samuel Dhote

SOUCHEZ - Zouave valley cemetery

Am Fuße des Bergkamms von Vimy waren die heute so friedlichen Felder im Ersten Weltkrieg Mittelpunkt der Gefechte um die Vormachtstellung in dieser Region. Die Division Marocaine fasste dort im Mai 1915 Fuß. Ihr Rückzugsgebiet erhielt den Namen ?Vallée des Zouaves? ? nach der gängigen Bezeichnung Zouaven für die nordafrikanischen Söldner. Der hier liegende Friedhof wurde bei Bombenangriffen so stark zerstört, dass einige der 245 Gräber nicht mehr identifiziert werden konnten. Auf deren Grabsteine gravierte man nach dem Krieg: ?Buried near this spot? (?Nahe dieser Stelle begraben?).

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SOUCHEZ

Monument a la gloire de la division barbot

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Monument à la gloire de la Division Barbot - Souchez
© Samuel Dhote

SOUCHEZ - Monument a la gloire de la division barbot

Im Vordergrund des Denkmals, das «der ruhmreichen Division Barbot» gewidmet ist, steht die Bronzestatue des Generals Ernest Barbot. Der für seinen Mut und seine Humanität bekannte Franzose verdiente sich im Oktober 1914 an der Spitze der 77. Gebirgsjägerdivision den Beinamen des «Retters von Arras». Am 10. Mai 1915 wurde er in der Nähe des Cabaret Rouge in Souchez tödlich verletzt. Sein Grab ist das eines einfachen Soldaten und befindet sich auf dem Nationalfriedhof in Notre-Dame de Lorette.

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ABLAIN-SAINT-NAZAIRE

Ruines de l'eglise d'ablain-saint-nazaire

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Ruines de l'église d'Ablain-Saint-Nazaire
© Samuel Dhote

ABLAIN-SAINT-NAZAIRE - Ruines de l'eglise d'ablain-saint-nazaire

Zwischen Mai und Juni 1915 konnten die französischen Truppen Lorette zurückerobern, doch vor Vimy scheiterten sie. Der Ort Ablain-Saint-Nazaire vor den Hügeln des Artois wurde bei den Kämpfen zerstört ? auch seine Kirche. Nach dem Waffenstillstand entschied der Staat, die Ruine als ?Zeugnis? unverändert zu erhalten. Statt einer kostspieligen Restaurierung der zerstörten Kirche bevorzugte man den Bau einer neuen Gebetsstätte: 1932 wurde der Grundstein der ?Neuen Kirche? gelegt. Gleichzeitig erinnert die ?Alte Kirche? weiterhin an die Schrecken des Krieges und die Bedenken beim Wiederaufbau.

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ABLAIN-SAINT-NAZAIRE

Statue du gÉnÉral maistre

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Statue du Général Maistre - Ablain-Saint-Nazaire
© Samuel Dhote

ABLAIN-SAINT-NAZAIRE - Statue du gÉnÉral maistre

Dort, wo heute das Denkmal «zu Ehren von General Maistre und des 21. Armeekorps» steht, befand sich im Ersten Weltkrieg vermutlich ein Gefechtsstand. Von hier aus schickte General Maistre seine Truppen in die zweite Schlacht im Artois, bei der die Alliierten im Mai 1915 die Lorettohöhe zurück erobern konnten. Drei Tage lang kämpfte dabei Mann gegen Mann, bevor die Truppen des Generals das deutsche Fort auf dem Hügel erobern konnten. Das unterhalb der Lorettohöhe gelegene Dorf Souchez blieb aber noch bis September 1915 in deutscher Hand.

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THELUS

Zivy crater

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Zivy Crater - Thélus
© Samuel Dhote

Zivy Crater - Thélus
© Samuel Dhote

THELUS - Zivy crater

Am 9. April 1917 begannen die vier kanadischen Divisionen mit dem Angriff auf den Bergkamm von Vimy, der von der deutschen Armee mit aller Macht verteidigt wurde. Dabei starben mehr als 100 kanadische Soldaten. Der damals für die Beisetzungen zuständige Offizier wählte einen ungewöhnliche Bestattungsort: Er machte die beiden Minenkrater des Bergkamms zur Grabstätte. Der Lichfield Crater und der Zivy Crater wurden in ihrer eigentümlichen und einzigartigen Form bis heute bewahrt.

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LOOS-EN-GOHELLE

Dud corner cemetery and loos memorial

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Dud Corner Cemetery and Loos Memorial - Loos en Gohelle
© Pascal Morès

Loos Memorial - Loos en Ghoelle
© Pascal Morès

LOOS-EN-GOHELLE - Dud corner cemetery and loos memorial

Im Ersten Weltkrieg gab es viele Tote, die nie identifiziert werden konnten, und Soldaten, die bis heute als verschollen gelten. 20.000 ihrer Namen stehen auf der Gedenkstätte von Loos auf dem Friedhof Dud Corner. Die meisten von ihnen kamen bei der Schlacht von Loos im Herbst 1915 ums Leben. Unter ihnen war auch der einzige Sohn von Rudyard Kipling. Der Autor des Dschungelbuchs kam über den Verlust nie hinweg. In seinen Epitaphs of the War schrieb er: «Wenn's Fragen gibt, warum wir starben / Erzählt ihnen: weil unsere Väter gelogen haben.»

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RICHEBOURG

MÉmorial indien de neuve-chapelle (neuve-chapelle memorial)

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Neuve Chapelle Indian Memorial - Richebourg
© Anne-Sophie Flament

Neuve Chapelle Indian Memorial - Richebourg
© Anne-Sophie Flament

RICHEBOURG - MÉmorial indien de neuve-chapelle (neuve-chapelle memorial)

Im Oktober 1914 erhielt die britische Armee Verstärkung durch die Truppen seiner indischen Kolonie. Das in Flandern stationierte Korps der Inder nahm an mehreren Schlachten zwischen Ypern und La Bassée teil ? auch an dem Angriff auf Neuve-Chapelle im März 1915, bei dem es 4.047 Mann verlor. Das Neuve-Chapelle Memorial in Richebourg ist das einzige Denkmal, das entlang der einstigen Front an den Einsatz der indischen Soldaten im Ersten Weltkrieg erinnert. Seine mit dem Stern von Indien gekrönte Säule wird von zwei Tigern flankiert.

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RICHEBOURG

CimetiÈre militaire portugais de richebourg

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Cimetière militaire portugais - Richebourg
© Anne-Sophie Flament

Cimetière militaire portugais - Richebourg
© Anne-Sophie Flament

RICHEBOURG - CimetiÈre militaire portugais de richebourg

Um ihre Unterstützung für die alliierten Truppen zu zeigen, gründete die portugiesische Armee 1916 ein Expeditionskorps. Man unterstellte die Männer der britischen Befehlsmacht und setzte sie im französischen Flandern in dem Gebiet zwischen Laventie und Festubert ein. Am 9. April 1918 wurden die Portugiesen von der Offensive der deutschen Armee auf der Lys-Ebene geschlagen. In Richebourg sind auf dem einzigen portugiesischen Militärfriedhof der gesamten Front jene 1.831 Männer bestattet, die im Laufe des Jahres 1918 fielen.

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RICHEBOURG

Monument aux morts de richebourg

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Monument aux morts de Richebourg
© Pascal Morès

RICHEBOURG - Monument aux morts de richebourg

Das Monument für die Toten in Richebourg zeigt einen toten Frontsoldaten des Ersten Weltkrieges. Er liegt eingewickelt in eine Trikolore friedlich ruhend auf einem Sarkophag. Diese Darstellungsform ist auch als Gisant bekannt, wurde vor allem im Mittelalter angewandt und ist einzigartig unter den 36000 Mahnmalen, die in den französischen Gemeinden an ihre 1400000 Toten des Ersten Weltkrieges erinnern. Bei den meisten Monumenten vermied man die Darstellung von Leichen, um die heldenhaften Soldaten, die Heimat oder den Sieg zu rühmen.

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RICHEBOURG

Le touret military cemetery and memorial

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Le Touret Cemetery and Memorial - Richebourg
© Pascal Morès

RICHEBOURG - Le touret military cemetery and memorial

Das Touret Memorial auf dem Touret Military Cemetery von Richebourg ist ein beeindruckendes Denkmal mit überdachten Galerien und Säulengängen. Auf ihm sind die Namen von 13.482 Offizieren und Soldaten verewigt, die in diesem Gebiet zwischen Oktober 1914 und September 1915 fielen und denen das Kriegsschicksal ein eigenes Grab und militärische Ehren verwehrt. Es erinnert an die blutigen Schlachten, die an der «vergessenen Front» zwischen der Leie und La Bassée Zehntausende von Opfern forderten.

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AUBERS

Vestiges de la ligne hindenburg

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Bunker allemand de la Grande Guerre - Aubers
© Pascal Morès

Bunker allemand de la Grande Guerre - Aubers
© Pascal Morès

AUBERS - Vestiges de la ligne hindenburg

Mit der Besetzung der Anhöhe von Aubers hatte die deutsche Armee während des gesamten Ersten Weltkrieges einen strategischen Vorteil gegenüber den britischen Stützpunkten, die etwa 20 Meter tiefer in der Ebene der Leie lagen. Sie befestigte die Anhöhe mit etlichen Bunkern, von denen heute noch entlang der ganzen Landstraße 141 Dutzende zu sehen sind. Sie sollten die anderen Befestigungsbauten und Posten schützen.

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FROMELLES

Parc mÉmorial australien de fromelles

Rundweg(e) in der Nähe

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Australian Memorial Park Fromelles
© Anne-Sophie Flament

Australian Memorial Park Fromelles
© Anne-Sophie Flament

Détail de la statue du parc mémorial australien de Fromelles
© Edouard Roose

FROMELLES - Parc mÉmorial australien de fromelles

Die ?Cobber?-Statue im Australian Memorial Park erzählt vom Zusammenhalt der Soldaten. Das Denkmal zeigt den australischen Unteroffizier Simon Fraser, der einen verwundeten Kameraden vom Schlachtfeld trägt. Die Szene stammt aus der Schlacht von Fromelles, der ersten Militäroperation der Australier während des Ersten Weltkrieges auf europäischem Boden ? und zugleich eine der tragischsten für die australische Nation. Denn bei den Kämpfen am 19. Juli 1916 kamen 5.533 Australier ums Leben.

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FROMELLES

V.c. corner australian cemetery and memorial

Rundweg(e) in der Nähe

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V.C. Corner Australian Cemetery and Memorial - Fromelles
© Anne-Sophie Flament

V.C. Corner Australian Cemetery and Memorial - Fromelles
© Anne-Sophie Flament

FROMELLES - V.c. corner australian cemetery and memorial

Unweit des Gedenkparks von Fromelle ehrt das Denkmal der V.C. Corner die australischen Opfer, die bei der Offensive vom 19. Juli 1916 hier ihr Leben ließen. Auf großen Steintafeln stehen die Namen der 1.208 nach der Schlacht vermissten Australier. Bei Ausgrabungen im nahe gelegenen Waldgebiet Bois de Faisan Jahre 2009 wurden die sterblichen Überreste von 250 Soldaten gefunden. Bei 70 von ihnen konnte die Identität festgestellt werden. Diese ruhen heute auf dem Pheasant Wood Military Cemetery in Fromelles.

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FLEURBAIX

Le trou aid post cemetery

Rundweg(e) in der Nähe

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Le Trou Aid Post Cemetery - Fleurbaix
© Pascal Morès

Le Trou Aid Post Cemetery - Fleurbaix
© Anne-Sophie Flament

FLEURBAIX - Le trou aid post cemetery

Der von Wassergräben umgebene und mit Trauerweiden bewachsene Le Trou Aid Post Cemetery ist mit Sicherheit einer der schönsten Commonwealth-Friedhöfe der Region. An diesem Ort lag einst eine britische Rettungsstation ? heute sind hier 356 Soldaten begraben, die an der ?vergessenen Front? fielen. Sie verlief zwischen Armentières und La Bassée, weit ab von den strategisch wichtigen Gebieten. Diese Front war Schauplatz vieler Offensiven, deren Auswirkungen auf den Kriegsverlauf zwar gering waren, bei der aber viele Soldaten ihr Leben verloren.

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LE CATEAU-CAMBRESIS

Le cateau military cemetery et nÉcropole militaire allemande

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Cimetière militaire allemand - Cateau Cambrésis
© Samuel Dhote

Cimetière militaire allemand - Cateau Cambrésis
© Samuel Dhote

LE CATEAU-CAMBRESIS - Le cateau military cemetery et nÉcropole militaire allemande

Im August 1914 besetzten die Deutschen Le Cateau und konnten erst im Oktober 1918 wieder von hier vertrieben werden. Für die Beerdigung der Gefallenen errichteten sie im Osten der Stadt einen Friedhof. Die britischen Gefallenen vom Sommer 1914 setzte man zuerst auf dem kommunalen Friedhof bei, später wegen Platzmangels jedoch auf einem Teil der deutschen Begräbnisstätte. Seite an Seite stehen dort mehr als 5000 schwarze Kreuze für deutsche Soldaten und zirka 700 weiße Grabsteine für Soldaten der britischen Armee.

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ANNOEULLIN

CimetiÈre militaire allemand d'annoeullin

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Tombe d'Albert Ball -Cimetière militaire allemand Annoeullin
© Pascal Morès

Tombe d'Albert Ball -Cimetière militaire allemand Annoeullin
© Pascal Morès

ANNOEULLIN - CimetiÈre militaire allemand d'annoeullin

Auf dem deutschen Militärfriedhof von Annoeullin fällt das Grab von Albert Ball ins Auge, dem berühmten Fliegerass der britischen Luftwaffe. Er brachte es im Ersten Weltkrieg auf 44 abgeschossene deutsche Flugzeuge. Doch dann zerbarst seine Maschine 1917 nach einer Schlacht gegen die Fliegerstaffel von Lothar von Richthofen, dem Bruder des «Roten Barons». Die Engländer sprachen von einem Defekt, die die Deutschen von Sieg. Die Einwohner von Annoeullin fanden Balls Leiche, die von den Deutschen mit militärischen Ehren beigesetzt wurde.

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WERVICQ-SUD

Monument aux morts allemand du chÂteau dalle-dumont

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Monument aux morts allemand - Wervicq-Sud
© Pascal Morès

WERVICQ-SUD - Monument aux morts allemand du chÂteau dalle-dumont

In den Bergen von Wervicq erhebt sich auf dem Gelände des Schlossparks von Dalle-Dumont ein 1915 errichtetes deutsches Denkmal. Es zeigt eine Krankenschwester, die einen Verletzten versorgt. Das Monument erinnert an das Lazarett, das die die Besatzer im Ersten Weltkrieg hier eingerichtet hatten, um die Verletzten von den Schlachtfeldern um Ypres zu versorgen. Um ihre Gefallenen beerdigen zu können, errichteten die Deutschen hier auch einen Friedhof, der in den 1920er Jahren etwas weiter in die ?Berge? verlegt wurde. Heute sind hier die sterblichen Überreste von 2506 Soldaten begraben.

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LE QUESNOY

MÉmorial nÉo-zÉlandais (new zealand memorial)

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Le Quesnoy New Zealand Memorial
© Samuel Dhote

LE QUESNOY - MÉmorial nÉo-zÉlandais (new zealand memorial)

Am 4. November 1918 wurde Le Quesnoy von den neuseeländischen Truppen befreit. Es gelang ihnen, die von Vauban errichteten Festungsanlagen der Stadt mit Hilfe einer Holzleiter zu erklimmen. Diese Szene ist in dem New Zealand Memorial auf der Stadtmauer dargestellt. Zu seinen Füßen befindet sich ein Farn - das Emblem der neuseeländischen Nation. Auch 90 Jahre nach dem Waffenstillstand gilt die Befreiung der Stadt weiterhin als ein wichtiges Ereignis in der Geschichte des neuseeländischen Einsatzes im Ersten Weltkrieg.

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ORS

Ors communal cemetery

Rundweg(e) in der Nähe

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Ors Communal Cemetery
© Samuel Dhote

Stèle de Wilfred Owen - Ors Communal Cemetery
© Samuel Dhote

ORS - Ors communal cemetery

«Das Totengeläut für jene, die wie Vieh verrecken? Nur der monströse Groll der Kanonen [...]» So beginnt das Gedicht «Hymne an eine verlorene Jugend» («Anthem for Doomed Youth») von Wilfred Owen. So wie viele andere War Poets (Kriegsdichter) beschreibt der Brite in seinen Gedichten seine Erfahrung als Soldat und die Grausamkeit des Krieges. Owen fiel am 4. November 1918 bei dem Versuch seiner Kompanie, den Sambre-Oise-Kanal auf der Höhe von Ors zu überqueren. Heute liegt er auf dem militärischen Teil des Dorffriedhofs begraben.

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SECLIN

Fort de seclin

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Fort de Seclin
© Pascal Morès

Fort de Seclin
© Pascal Morès

SECLIN - Fort de seclin

Das Fort von Seclin gehörte einst zum Festungsgürtel von Lille und ist bis heute gut erhalten. Von August Oktober 1914 war Lille zur «offenen Stadt» erklärt worden. In dieser Zeit fanden hier keine zerstörerischen Kämpfe statt. Nach der Besetzung im Herbst wurden dann aber doch große Teile der Verteidigungsanlage zerstört, die aus insgesamt sechs Festungen und 13 Verbindungsgebäuden bestand. Das Fort von Seclin war aber nur wenig betroffen und beherbergt heute ein Artilleriemuseum. Die Familie Boniface widmet sich seit 1996 seiner Erhaltung.

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LILLE

Monument aux fusillÉs lillois

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Monument aux Fusillés lillois
© Pascal Morès

Monument aux Fusillés lillois
© Edouard Roose

LILLE - Monument aux fusillÉs lillois

Vier Männer vor einer Mauer: Das Denkmal «Les Fusillés lillois» erinnert an die hingerichteten Anführer des Comité Jacquet. Es zeigt die tapferen Franzosen, kurz bevor sie in den Gräben der Zitadelle von Lille erschossen wurden. Eugène Jacquet, Georges Maertens, Ernest Deceuninck und Sylvère Verhulst hatten zuvor im besetzten Lille ein Untergrundnetzwerk aufgebaut, das den Alliierten Informationen über die deutsche Armee zuspielte. Nach ihrer Festnahme durch die Deutschen wurden sie zum Tode verurteilt und am 22. September 1915 erschossen.

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LILLE

Monument À lÉon trulin

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Monument à Léon Trulin - Lille
© Pascal Morès

Monument à Léon Trulin - Lille
© Pascal Morès

LILLE - Monument À lÉon trulin

Die Statue nahe der Oper von Lille zeigt einen jungen Mann: den ?Jugendlichen im Auftrag des Ruhmes?. Léon Trulin war 18 Jahre alt, als er in Armee eintrat. Ab Juni 1915 sammelte er Informationen über die deutschen Besatzer in Belgien und im Norden Frankreichs - gemeinsam mit einer Gruppe von Kameraden, von denen der Jüngste 15 Jahre und die Ältesten kaum 18 Jahre alt waren. Trulin wurde noch im gleichen Jahr bei Anvers verhaftet und am 8. November in den Gräben der Festung von Lille erschossen.

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LILLE

Monument À louise de bettignies

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Monument à Louise de Bettignies - Lille
© Pascal Morès

Monument à Louise de Bettignies - Lille
© Pascal Morès

LILLE - Monument À louise de bettignies

Louise de Bettignies trat 1915 dem britischen Geheimdienst (Intelligence Service) bei. Sie gründete das ?Netzwerk Alice?, um Informationen über die deutschen Besatzer zu sammeln. Anfangs war ihre Gruppe nur im Umkreis von Lille tätig, später weitete sie sich mithilfe von Marie-Léonie Vanhoutte bis nach Saint-Quentin aus. Louise de Bettignies wurde am 21. Oktober 1915 verhaftet und starb am 27. September 1918 in deutscher Gefangenschaft. Heute erinnert eine Statue vor den Toren von Lille an jene Frau, die die Engländer zur ?Königin der Spione? ernannten. a

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LILLE

Monument aux pigeons voyageurs

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Monument aux piegons voyageurs - Lille
© Pascal Morès

Détail du monument aux pigeons voyageurs - Lille
© Edouard Roose

LILLE - Monument aux pigeons voyageurs

Am Eingang des Zoos von Lille erinnert ein Denkmal an die wichtige Rolle der Botenvögel im Ersten Weltkrieg. Es ist den ?20000 für die Heimat getöteten Tauben? und den ?wegen der Haltung von Brieftauben hingerichteten Taubenzüchtern? gewidmet. In Verdun wurde eine Taube sogar mit einem französischen Orden ausgezeichnet. Später wurden die Vögel durch den Funk als Kommunikationsmittel in Kriegszeiten ersetzt ? doch die Taubenzucht blieb besonders im Norden Frankreichs eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

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LILLE

Monument aux victimes de l'explosion de la poudriÈre des 18 ponts

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Monument aux victimes de l'explosion de la poudrière
© Pascal Morès

Monument aux victimes de l'explosion de la poudrière
© Pascal Morès

LILLE - Monument aux victimes de l'explosion de la poudriÈre des 18 ponts

11. Januar 1916: Eine Explosion zerfetzt das Munitionslager in der Bastion ?18 Ponts?. Die Bilanz ist schrecklich: 134 Tote, davon 104 Zivilisten, und fast 400 Verletzte. 21 Fabriken und 738 Häuser werden völlig zerstört. Die Katastrophe passierte während der vier ?schrecklichen Jahre? der Besetzung von Lille, an die ein Denkmal in der Rue de Maubeuge erinnert. Die Bewohner der Stadt mussten in dieser Zeit unter extremen Bedingungen leben. Die Deutschen beschlagnahmten sogar ihre Matratzen und deportierten 10000 Jugendliche zu den Bauernhöfen der Aisne oder der Ardennen.

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YPRES (IEPER)

In flanders fields museum

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Halle aux Draps - Ypres
© Pascal Morès

Halle aux Draps - Ypres
© Pascal Morès

YPRES (IEPER) - In flanders fields museum

Im Oktober 1914 verfestigte sich einige Kilometer von Ypern entfernt die Front und formte eine Ausbuchtung in den deutschen Linien. Fünf Schlachten spielten sich hier vor den Toren der reichen flämischen Stadt hintereinander ab, bei denen Soldaten aus aller Herren Länder beteiligt waren. Heute kann man sich in dem Museum «In Flanders Fields» in das Leben eines Soldaten oder Zivilisten jener Epoche hineinversetzen ? und vielleicht so ein besseres Verständnis für die Geschichte des Ersten Weltkrieges entwickeln.

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YPRES (IEPER)

Memorial de la porte de menin

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Menin Gate Memorial - Ypres
© Pascal Morès

Détail du Menin Gate Memorial - Ypres
© Pascal Morès

YPRES (IEPER) - Memorial de la porte de menin

Das Menentor (Menin Gate) war einst Teil der Stadtmauer von Ypern. Es öffnete sich zu jener Straße hin, die mehrere hunderttausend alliierte Soldaten entlang marschierten ? auf ihrem Weg zu dem riesigen Schlachtfeld bei Ypern, dem «Saillant d'Ypres». Seit 1928 wird hier jeden Abend um 20 Uhr der Last Post zu Füßen der Gedenktafeln gespielt, auf denen 55.000 Namen von gefallenen Soldaten stehen. Dieses Totengeläut gilt den Soldaten des Britischen Empires, die im Ersten Weltkrieg in dieser Gegend ums Leben kamen.

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HEUVELLAND

Ossuaire franÇais du mont kemmel

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Ossuaire français du Mont Kemmel - Heuvelland
© Edouard Roose

Détail du monument de l'ossuaire français du Mont Kemmel
© Edouard Roose

HEUVELLAND - Ossuaire franÇais du mont kemmel

Im April 1918 kam es am Kemmelberg zu erbitterten Kämpfen zwischen den Alliierten und den Deutschen, die es auf Ypres abgesehen hatten. Beide Seiten mussten viele Opfer hinnehmen. Das Beinhaus am Südwesthang des Hügels beherbergt heute die sterblichen Überreste von 5294 französischen Soldaten. Viele von ihnen fielem am Kemmel, doch nur 57 konnten identifiziert werden. Auf dem Gipfel würdigt eine Säule die französischen Armeen, die in Flandern gekämpft haben. An ihr lehnt eine Statue der Göttin Victoria, die aufgrund ihres melancholischen Blickes hier auch ?der traurige Engel? genannt wird.

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PUISIEUX

CimetiÈres du commonwealth et nÉcropole franÇaise de la route de serre

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Serre Road Cemetery n°2 - Route de Serre-Puisieux
© Samuel Dhote

Serre Road Cemetery n°2 - Route de Serre-Puisieux
© Samuel Dhote

PUISIEUX - CimetiÈres du commonwealth et nÉcropole franÇaise de la route de serre

An der kaum fünf Kilometer langen Straße zwischen Serre-Puisieux im Département Pas-de-Calais und Mailly-Maillet im Département Somme liegen nicht weniger als zwölf Militärfriedhöfe ? darunter auch eine französische Gräberstadt. Von den Anhöhen der Umgebung aus kann man das Schlachtfeld erkennen, auf dem die Franzosen im Juni 1915 und die Briten im Juli 1917 in der Somme-Schlacht kämpften. Heute ist das gesamte Areal ein Ort der Erinnerung an die Toten des Ersten Weltkrieges.

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HEBUTERNE

Gommecourt british cemetery no.2

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Gommecourt British Cemetery n°2 - Hébuterne
© Samuel Dhote

Gommecourt British Cemetery n°2 - Hébuterne
© Samuel Dhote

HEBUTERNE - Gommecourt british cemetery no.2

Im Oktober 1914 eroberte die deutsche Armee während des ?Course à la mer? (Wettlauf zum Meer) den Ort Gommecourt etwa 20 Kilometer südwestlich von Arras. Obwohl die 46th (North Midland) Division und die 56th (London) Division dieses Dorf am 1. Juli 1916, dem ersten Tag der Schlacht an der Somme, attackierten, blieb es bis Februar 1917 in deutscher Hand. Der Friedhof Gommecourt British Cemetery n°2 wurde nach dem Waffenstillstand erweitert und beherbergt heute die Gräber von 1357 Soldaten. Viele von ihnen waren hier am 1. Juli 1916 gefallen.

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FLESQUIERES

Panorama de la crÊte de flesquiÈres

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Belvédère de la Crête de Flesquières
© Samuel Dhote

FLESQUIERES - Panorama de la crÊte de flesquiÈres

Dem Abdruck von Panzerketten folgen die Fußspuren eines Infanteristen: das Denkmal auf dem Gipfel von Flesquières erinnert an die Novembertage 1917, als der Angriff britischer Panzer den Hügel zum Mittelpunkt der Schlacht von Cambrai machte. Eine Orientierungstafel zeigt die Hindenburg-Linie und macht das Ausmaß der Kämpfe greifbar. Ein Beobachtungsturm am Ende der Schlossmauer ermöglichte den Deutschen im Ersten Weltkrieg die Kommunikation durch Lichtsignale mit ihren Truppen in Cambrai.

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HENINEL

Vestiges de la ligne hindenburg

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Vestiges de la Ligne Hindenburg - Héninel
© Guillaume Hénon

HENINEL - Vestiges de la ligne hindenburg

Im Ort Héninel stehen noch heute in der Nähe des Friedhofs Croisilles Road Cemetery Befestigungsbunker der Hindenburg-Linie. Das Dorf südöstlich von Arras befand sich im Ersten Weltkrieg an der vordersten Front dieses Netzwerkes, das die Deutschen unter dem Namen Siegfriedstellung zwischen der belgischen Grenze und Soisson errichtet hatten. Héninel wurde erst im August 1918 endgültig befreit und hat heute etwa 200 Einwohner ? und sechs britische Militärfriedhöfe.

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AIX-NOULETTE

Monument au sous-lieutenant jacques defrasse

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Monument au sous lieutenant Jacques Defrasse - Aix Noulette
© Edouard Roose

AIX-NOULETTE - Monument au sous-lieutenant jacques defrasse

An der Straße zwischen Souchez und Aix-Noulette erinnern zwei Grabsteine an zwei junge Offiziere, die beim Angriff auf die Lorettohöhe getötet wurden. Der 23-jährige Jacques Defrasse und der 22-jährige Jean Léon stehen hier stellvertretend für die zahlreichen Opfer der zweiten Schlacht im Artois. Die französische Armee hatte sich dabei in die Rückeroberung der Lorettohöhe und des Bergkamms von Vimy gestürzt ? und im Mai und Juni 1915 102.000 Mann verloren.

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VIMY

Monument À la division marocaine

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Monument à la Division Marocaine - Vimy
© Samuel Dhote

VIMY - Monument À la division marocaine

Gegenüber dem kanadischen Nationaldenkmal von Vimy steht ein bescheideneres Monument für «die hier gefallenen Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der Marokkanischen Division». Zwei Jahre vor der Eroberung des Bergkamms durch die Kanadier gelang es den marokkanischen Soldaten, am 9. Mai 1915 bei der zweiten Artois-Schlacht hier Fuß zu fassen. Doch die fehlende Verstärkung zwang sie sehr rasch zum Rückzug. Insgesamt kamen fast 450.000 Soldaten aus den französischen Kolonien und Protektoraten im Ersten. Weltkrieg in Frankreich und Belgien zum Einsatz.

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ROUBAIX

Monument À eugÈne motte

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Détai du monument à Eugène Motte - Roubaix
© Edouard Roose

ROUBAIX - Monument À eugÈne motte

Nahe der alten Post ehrt ein Denkmal den Industriellen und Politiker Eugène Motte aus Roubaix. Der Erbe der Textildynastie von Motte-Bossut erhielt 1915 von der deutschen Besatzungsmacht den Befehl, Stoffe für Säcke zur Verwendung in Schützengräben anzufertigen. Das Denkmal zitiert seine Weigerung, die er an Gouverneur Hoffman richtete: ?Wir können die Rolle von Kollaborateuren mit dem Feind nicht annehmen. Sie können unseren Besitz beschlagnahmen, aber nicht unsere Menschen.? Diese Antwort brachte ihm die Deportation nach Deutschland ein.

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ROUBAIX

Monument aux morts de roubaix

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Détail du monument aux morts de Roubaix
© Edouard Roose

ROUBAIX - Monument aux morts de roubaix

Das imposante Mahnmal am Boulevard Leclerc in Roubaix erinnert an das Martyrium, das die Stadt zwischen Oktober 1914 und Oktober 1918 erlebte hat. Auf einem Flachrelief sind Frauen abgebildet, die von Soldaten abgeführt werden. Sie symbolisieren die über 8000 ?freiwilligen Arbeiter?, die von den deutschen Besatzungstruppen deportiert wurden. Das Füllhorn, das die Statue trägt, signalisiert den während der Besatzung verloren gegangenen Wohlstand einer Stadt, deren Maschinen und Industrieanlagen nach Deutschland gebracht oder zerstört wurden.

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LILLE

Monument aux morts de lille

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Détail du monument aux morts de Lille
© Edouard Roose

LILLE - Monument aux morts de lille

Trotz einiger Proteste steht heute in Lille ein Kriegsdenkmal, das all den Bürgern der Stadt gewidmet ist, die für den Frieden gestorben sind ? und nicht im Kampf um die Heimat. Der Stadtrat wählte 1924 den Vorschlag des Architekten Jacques Alleman und ließ das Monument auf dem Place Rihour errichten, auf den Ruinen des 1916 niedergebrannten Rathauses. Es bildet den Ausgangspunkt eines Gedenkrundgangs, der den Widerstandskämpfern von Lille während des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Dazu zählen Louise de Bettignies, Léon Trulin und die Mitglieder des Komitees Jacquet.

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TOURCOING

Monument aux morts de tourcoing

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Monument aux morts de Tourcoing
© Edouard Roose

TOURCOING - Monument aux morts de tourcoing

Auf dem Platz, der ihren Namen trägt, führt Viktoria, die Siegesgöttin, ?die Helden zu Ruhm und Unsterblichkeit?. Das Kriegerdenkmal von Tourcoing ist eine Hommage der Stadt an ihre 2531 Gefallenen in den Schlachten von 1914?1918. Neben den Namen der Soldaten stehen auch die von 177 Zivilisten, die während der Besatzung getötet wurden. Mit der Befreiung der Stadt am 17. Oktober 1918 endete für die Bevölkerung eine Leidenszeit mit Versorgungsengpässen, Beschlagnahmungen, Zwangsarbeit, Geiselnahmen und Deportationen.

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BAPAUME

HÔtel de ville de bapaume

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Hôtel de ville de Bapaume
© Samuel Dhote

BAPAUME - HÔtel de ville de bapaume

Im Februar 1917 zog sich die deutsche Armee auf die stark befestigte Hindenburg-Linie zurück ? nicht ohne die verlassenen Gebiete vorab zu verminen. Auch das Rathaus von Bapaume versahen die Deutschen mit einer Zeitbombe. Diese explodierte am 25. März 1917, eine Woche nach dem Einzug australischer Truppen in die Stadt, verwüstete das Rathaus und tötete ungefähr 30 Personen. Wie in allen Gemeinden der ?roten Zone? konnte das Rathaus erst nach umfangreichen Minensuch- und Erdarbeiten wieder aufgebaut werden. Die Einweihung erfolgte 1935.

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CAMBRAI

Centre-ville de cambrai

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Façade de la Chambre de Commerce de Cambrai
© Samuel Dhote

CAMBRAI - Centre-ville de cambrai

Als die Deutschen sich im Oktober 1918 aus Cambrai zurückzogen, hinterließen sie eine verbrannte Stadt ohne Bevölkerung. Für ihren Wiederaufbau entwickelte der Architekt Pierre Leprince-Ringuet einen ausgefeilten Urbanisierungsplan: Rund um das wiederaufgebaute Rathaus entstanden neue Plätze und Straßen, viele Verwaltungsgebäude und Geschäftshäuser wurden zusammengelegt. Auf diese Weise bekam Cambrai ein völlig neues Zentrum.

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LENS

Gare de lens

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Gare de Lens
© Samuel Dhote

LENS - Gare de lens

In der zerstörten Stadt Lens dauerte es nach Kriegsende mehr als zwei Jahre, bis der Boden geräumt und wieder an sein ursprüngliches Niveau angeglichen war. Erst danach konnte der Wiederaufbau der «Kohle-Hauptstadt» erfolgen. Nach den Plänen von Urbain Cassan entstand in Lens 1926 ein neuer Bahnhof in Form einer Dampflokomotive. Der Turm mit der Uhr bildet den Schornstein, die Vordächer der Eingangstüren die Rädern. Im Innern erzählt der Bahnhof auf bunten Mosaiken von der Geschichte der Stadt, die maßgeblich durch die Eisenbahn und den Bergbau geprägt wurde.

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STEENWERCK

Eglise et monument aux morts de steenwerck

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Eglise de Steenwerck
© Frédérik Hastier

Eglise de Steenwerck
© Pascal Morès

STEENWERCK - Eglise et monument aux morts de steenwerck

Ein spektakuläres Kriegerdenkmal und eine Kirche in romanisch-byzantinischem Stil kennzeichnen den Wiederaufbau von Steenwerck. Bis zum Frühjahr 1918 wurde das Dorf von australischen und neuseeländischen Verbänden der britischen Armee verteidigt. Ihre Gefallenen ruhen auf dem Friedhof Trois Arbres Military Cemetery, darunter auch John King, der im August 1917 wegen Desertation hingerichtet worden war. Nachdem ein neues Gesetz die Verurteilungen der ?zum Exempel Hingerichteten? von 1914-1918 zurücknahm, reiste 2007 eine neuseeländische Delegation an, um John King posthum zu rehabilitieren.

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BETHUNE

HÔtel de ville et grand'place de bÉthune

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Hôtel de ville de Béthune et façades
© Pascal Morès

Façades de la Grand'Place de Béthune
© Pascal Morès

BETHUNE - HÔtel de ville et grand'place de bÉthune

Bei der Schlacht an der Lys im Frühjahr 1918 scheiterte die Deutsche Armee mit ihrem Versuch, die Stadt Béthune zu erobern. Aber sie schaffte es, das Zentrum in Flammen aufgehen zu lassen. Kurz nach dem Krieg baute man die Häuser um den Platz herum wieder auf und verwendete Stilelemente des Art Déco, des Eklektizismus und der neuen, flämischen Architektur. Das von Jacques Allemand entworfene Rathaus ist das dominierende Gebäude des Platzes und trägt auf seiner Fassade die der Stadt verliehenen Ehrungen zur Schau.

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ARRAS

HÔtel de ville, beffroi et places d'arras

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Hôtel de ville et beffroi - Arras
Eric Lebrun - Light Motiv

Hôtel de ville et beffroi - Arras
Eric Lebrun - Light Motiv

ARRAS - HÔtel de ville, beffroi et places d'arras

Aufgrund der heftigen Bombardierungen von 1914 bis 1917 bestand Arras bei Kriegsende nur noch aus Ruinen ? und erhielt den Beinamen «Märtyrerstadt». Die denkmalgeschützten Bauwerke wie der Belfried, das Rathaus und die Fassaden vieler Häuser konnten nicht mehr restauriert werden. Sie wurden aber komplett und «originalgetreu» wiederaufgebaut. Eine Mischung aus Stahlbeton und Steinverzierungen gab dem Belfried seine frühere Gestalt zurück und machte ihn erneut zum kulturhistorischen Prunkstück der Stadt.

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VIEILLE-CHAPELLE

Eglise de vieille-chapelle

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Eglise de Vieille Chapelle
© Pascal Morès

VIEILLE-CHAPELLE - Eglise de vieille-chapelle

Das bei Estaires gelegene Dorf Vieille-Chapelle wurde im Frühjahr 1918 während der Leieschlacht komplett zerstört. Louis Quételart und André Pavlovsky, die schon den Wiederaufbau von Méteren beaufsichtigt hatten, betraute man mit dem Entwurf der neuen Kirche. Im Jahr 1924 wurde sie fertig gestellt. Sie nimmt die baskisch inspirierte Architektur der Villen von Le Touquet sowie von Saint-Jean-de Luz im Baskenland voraus, mit denen Quételart und Pavlovsky später bekannt werden sollten.

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METEREN

Ville de mÉteren

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Clocher de l'église de Méteren
© Pascal Morès

Mairie et Poste de Méteren
© Pascal Morès

METEREN - Ville de mÉteren

Für den Wiederaufbau des Dorfes Méteren in der Leieebene wandte sich der Verantwortliche, Louis-Marie Cordonnier, an die Architekten Louis Quételart und André Pavlovsky. Sie entwarfen die öffentlichen Gebäude im neo-flämischen Stil, welchen Quételart schon in den Villen des Badeortes Touquet-Paris-Plage verwendet hatte. Von 1923 an wurden nacheinander die öffentlichen Schulen, das mit dem Postamt verbundene Rathaus und die neue Kirche eröffnet, deren 51 Meter hoher Kirchturm die Ebene von Flandern überragt.

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BAILLEUL

Ville de bailleul

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Hôtel de ville de Bailleul et façade
© Pascal Morès

Détail de l'hôtel de ville de Bailleul
© Pascal Morès

BAILLEUL - Ville de bailleul

Lange Zeit blieb Bailleul während des Ersten Weltkrieges von Kampfhandlungen verschont. Im Frühling 1918 aber wurde die Stadt bei einer deutschen Offensive von deren Artillerie verwüstet. Für ihren Wiederaufbau wandten sich die Stadträte an regionale Architekten wie Louis Marie Cordonnier. Sie baten ihn, moderne städtische Architektur mit der traditionellen flämischen Baukunst zu verknüpfen. Auf diese Weise wurde Bailleul nach dem Krieg zu einer der schönsten flämischen Städte der Region.

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ARMENTIERES

HÔtel de ville et beffroi d'armentiÈres

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Hôtel de ville d'Armentières
© Pascal Morès

Eglise St Vaast - Hôtel de ville d'Armentières
© Pascal Morès

ARMENTIERES - HÔtel de ville et beffroi d'armentiÈres

Das Lied «Mademoiselle from Armentières» erzählt von den Truppen des Commonwealth, die in der Ypern-Schlacht kämpften und lange Zeit in Armentières stationiert waren. Nach dem Ersten Weltkrieg lag der Ort in Trümmern. Beim Wiederaufbau des Stadtzentrums konnte der Architekt Louis Marie Cordonnier seine Ideen von einer «flämischen Renaissance» verwirklichen. Bedeutende Beispiele seiner Baukunst sind das Rathaus, der Belfried, das Totendenkmal, die Markthalle und die Kirche Saint-Vaast.

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Kriegerdenkmal von Lille

Détail du monument aux morts de Lille

Zentraler Punkt aller Gedenkveranstaltungen in Lille zum Ersten Weltkrieg ist das imposante Kriegsdenkmal, das an der Kapelle des einstigen mittelalterlichen Palastes der Herzöge von Bourgogne. Es erhebt sich am Place Rihour auf den Ruinen des 1916 niedergebrannten Rathauses, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut worden war. Es hatte einst den bekannten Konklavesaal von Rihour ersetzt – Schauplatz des berühmten Fasaneneides.

Nach dem Krieg beschloss der Bürgermeister Gustave Delory das Rathaus nahe des Pariser Tores neu zu bauen und so das beliebte Stadtviertel von Saint-Sauveur zu vergrößern. Daraufhin entschied sich der Stadtrat für die Errichtung eines Kriegsdenkmals auf dem frei gewordenen Place Rihour. 1924 wurde der Vorschlag des Architekten Alleman und des Bildhauers Boutry ausgewählt: Ihr Projekt „Melancolia“ sollte ursprünglich dramatischsten Stunden der Besatzungszeit von Lille zwischen 1914 und 1918 zeigen. Doch zur gleichen Zeit entstand in Lille ein Rundgang zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg – mit Denkmälern für die Erschossenen des Komitees Jacquet, für Léon Trulin, für Louise de Bettignies sowie für die Opfer der Explosion des Munitionslagers von 18 Ponts.

Ein Denkmal für alle die, die für den Frieden gestorben sind

Daraufhin änderte man das Konzept für das Kriegsmonument am Place Rihour: Es sollte nun an die Gefangenen der Stadt erinnern, die sich für den Frieden eingesetzt hatten. Im Juli 1915 nahmen die Deutschen 30 Geiseln, die in der Zitadelle inhaftiert wurden, und 131 weitere, die sie nach Deutschland deportierten. Zuvor hatten sich die Bürger von Lille geweigert hatte, für die Besatzungsarmee zu arbeiten. Im November 1916 wurden weitere 300 Zivilisten – darunter auch der Bürgermeister Delory – in ein Lager gebracht. Damit wollten die Deutschen zum einen den Willen der Bevölkerung beugen und zum anderen die Freilassung ihrer Geiseln von der französischen Regierung erzwingen.

Obwohl sich einige Kriegsteilnehmer eine „patriotischere“ Inschrift gewünscht hätten, entschied die Stadt, das Denkmal „den Bürgern von Lille, Soldaten und Zivilisten (….), die für den Frieden gestorben sind“ zu widmen.

Praktische Infos

Karte:

Bitte informieren Sie sich hier über die Anfahrt, die Unterkünfte, Restaurants und Informationsbüros in der Nähe.


Infos

Adresse: Place Rihour - 59000 LILLE

Kontakt: OFFICE DE TOURISME DE LILLE

Tel: 08 91 56 20 04 - +33 (0)3 59 57 94 00

Internet: www.lilletourism.com

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